Ein Hinweis vorweg, dies ist jetzt eine Erzählung im Zeitraffer, damit wir einfach mal wieder auf den aktuellen Stand kommen, daher verzeit mir wenn ich auf vieles nicht so genau eingehe. Einerseits weiss ich Einiges garnicht mehr so genau, andererseits wollen wir ja auch mal mit den aktuellen Abenteuern weiter machen.
Stand der „Gruppe“:
Von den bisher bekannten sind noch Ra´zul, Kudd El H´arris und Thora da. Gaan ist leider! bei einem Kampf gegen eine Gorgone versteinert worden und Kudd ist ganz ausversehen (wie konnte das nur passieren) gegengekommen und er ist in tausen steinsplitter zerfallen…. Daraufhin kam Orel (ein Magier) mit Leibwächterin… nun ja… hierzu gleich mehr. Sissslak hat uns verlassen (so weit ich weiss lebt er aber noch
). Ausserdem ist Daboya neu dazu gekommen. Kennt ihr Bayran schon?
Na ja, also auf jeden falls sinds jetzt: Ra´zul, Kudd, Thora, Grasshnuk (ein Gnoll… der Name sagt doch alles), Daboya und Bayran.
Nun zu den Geschehnissen.
Eigentlich waren wir sehr zufrieden mit unserer Auftraggeberein Eleisa Thorn, leider kam dieser eingebildetete Schnösel Durgan Stahlhand daher und hat Eleisas Organisation einfach übernommen. Wir hatten die Wahl: bleiben und Durgans Fussvolk beitreten oder niedergejagt werden weil wir ja „zu viel wissen“… Super, was für eine Wahl! Nun gut, drei mal dürft ihr raten. Wir blieben.
Nun sollten wir uns bei Durgan erst mal bewähren und durften allerlei Kleinarbeiten erledigen. Die Bezahlung war in Ordnung, allerdings war er bei weitem nicht so fair wie Eleisa. Ich weiss nicht der wievielte Auftrag es war, als wir das erste mal versuchten nicht ganz aufrichtig zu ihm zu sein. Ursprünglich hatten wir nur den Auftrag irgendsoeinen Magier zu finden und den zu unterstützen. Als wir an der genannten Stelle ankamen war von dem Magier und seinen Leuten nix mehr übrig. Wir haben haber noch einige seiner Habseligkeiten gefunden, unter anderem ein Notizbuch worin stand wonach er suchte. Wir dachten uns also, wir können ja nicht einfach zurückkehren und sagen – Hey, der Magier ist tot. Hier ist sein Notizbuch -. Also beschlossen wir, das was der Magier gesucht hatte, selbst zu suchen.
Wir mussten uns durch skurrile Fallen kämpfen, fanden aber letztendlich das gesuchte Grab und den beschriebenen Gegenstand. Es war ein Zwergenhammer, der ganz offensichtlich magisch und besonders kostbar war. Davon abgesehen haben wir noch einige andere Gegenstände mitgenommen, auch eine Axt, die ebenfalls auf besondere Weise gearbeitet war und ein weiterer Hammer, den wir allerdings an kurzzeitige Verbündetet weggeben mussten.
Sehr mit uns selbst zufrieden sind wir also nach Voonlar zurück und haben uns mit dem Hammer bei Durgan Stahlhand präsentiert.
Anstatt sich zu freuen dass wir ihm die Unannehmlichkeit abgenommen haben noch jemaden zu schicken um diesen Gegenstand zu besorgen hat er uns über die anderen von uns gefundenen Sachen ausgefragt, vor allem über die Axt. Im stillen waren wir uns wohl alle einig… keiner von uns hat einen konkreten Hinweis gegeben was mit dieser Axt passiert ist, was Durgan, ganz offensichtlich, ziemlich missfallen hat.
Er gab uns ein ultimatum, er war sogar bereit, für den Kopf desjenigen der die Axt hat, ein Preisgeld zu vergeben.
Da Orel auf Durgans Angebot hin seit kurzem zu den Soldaten der Zenterim gehörte, mistrauten wir ihm sowieso, als er jedoch nach diesem unangenehmen Verhör bei Durgan zurück blieb, waren wir uns sicher er würde uns verraten.
Als er rauskam wartete Ra´zul schon auf ihn. Der Kampf blieb allerdings ohne einen Toten. Orel entschuldigte sich bei uns und mahnte uns vernünftig zu handeln. Wir sollten die Axt lieber abgeben.
Wir haben etwas darüber nachgedacht, über die Möglichkeiten geforscht Durgan aus dem Weg zu räumen…
Wir haben sie alle verworfen. Mit geduktem Haupt haben wir uns wieder hingeschlichen. Was für eine Demütigung!!
Und nun sollten wir auch erstmal wieder unseren guten Willen beweisen! Er liess uns also erstmal wieder Schmutzarbeit erledigen.
In diesem Zuge kam auch Daboya zu uns. Sie sollte uns für Durgan überwachen.
Nach einigen weiteren Expeditionen (auch in die Wüste, wo Daboya und Thora ordentlich Profit mit Handelswaren machten), hatte Daboya ein wenig ihre Wächter-Position verlassen und machte, aufgrund von Durgans nicht besonders umgänglichen Tons, eher mit uns gemeinsame Sache.
Bald kam es wieder zu einem Streit. Ra´zul war mal wieder der der seine Klappe nicht halten konnte und Durgan ungewöhnlich wütend machte. Erst haben nur Ra´zul und Durgan gekämpf, wir anderen griffen später ein.
Es entwickelte sich plötzlich alles sehr schnell in richtung Katastrophe. Mittlerweile waren Ra´zul und Durgan auf dem Hof angelangt, wir anderen folgten. Orel versuchte Ra´zul davon abzubrigen weiter zu machen, schlug sich dann auf Durgans seite, als er merkte Ra´zul würde nicht aufhören.
Daboya und Thora standen am Rand, doch dann, irgendwie einig, griffen sie beide zu ihren Armbrüsten und schossen auf Durgan. Dieser wandte sich wutentbrand zu ihnen und kam mit erhobenen Streitkolben auf sie zugestürmt.
Entsetzt streifte Daboya ihre Kapuze ab und…..!… für den Augenblick einer Sekunde stand alles still… Thora traute ihren Augen nicht… Durgan war zu Stein erstarrt. Als sie zu Daboya blickte, streifte diese grade wieder die Kapuze über.
Kurzer Hand entschieden wir uns, wir müssen Durgan wegschaffen. Leider hatten mehrere Soldaten im Hof zugesehen und wollte uns daran hindern. Thora griff ein in dem sie den Soldaten suggerierte, sie wollen Durgan nur zum entsteinern bringen.
In wirklichkeit, zerlegten wir in und versengten die Einzelteile im See. Und dann? Wir flohen. Die Soldaten die uns gesehen hatten, würden bestimmt bald meldung geben und dann, dann wären wir in keiner Stadt der Zenterim mehr wirklich sicher.
Wir flohen einfach erstmal in den nächsten Wald.
Erst drohte die ganze Gruppe zu zerfallen. Orel war eh zurückgeblieben, er war ja nun ein Soldat der Zenterim. Und keiner sah mehr einen Grund sich mit den anderen abzugeben.
Da bekam Thora von einem Dämon einen neuen Auftrag. Dieser bot sich an um die anderen mit einzuspannen, denn etwas Spaß oder Reichtum ist bei Thoras Aufträgen immer zu holen.
Die Gräueltaten die in den darauf folgenden Tagen auf einem Hof ehemaliger Helden von dieser Gruppe begangen wurde, werde ich hier nicht weiter ausführen. Es soll reichen zu sagen, das der Ort an sich die schlechte Energie gespeichert hat, so sehr haben wir da gewütet.
Thora hat sich dadurch ein paar Pluspunkte bei einem höheren Dämon gewonnen.
Zu sagen ist noch, in den Tagen in denen wir das Gehöfft beobachteten, stießen wir auf Grasshnuk. Aus uns unerklärlichen Gründen half er uns und begleitet uns seit dem.
Jemand fand eine Karte auf diesem Hof die uns Tief in den Cormanthor führte und dort suchen wir mit dieser Karte nach Schätzen. Bisher, war die Ausbeute eher Mager.